Al Gore
© Getty Al Gore

Al Gore Preis für Fleiß

Al Gore will mit Fernsehen die Welt verbessern. Für sein Engagement wurde er jetzt erneut geehrt

Der ehemalige US-Vizepräsident Al Gore wurde am 19. November 2007 bei der 35. Verleihung der International Emmy Awards im New Yorker Hilton Hotel mit dem Sonderpreis "Founders Award" ausgezeichnet. Kein geringerer als Robert De Niro überreichte Al Gore die goldene Trophäe: ein Mädchen, das eine Weltkugel zwischen den Händen gen Himmel hält - als Zeichen der Ehre für seinen Einsatz beim Sender "Current TV" sowie für sein Engagement gegen die Klimaerwärmung. "Current TV" ist ein Kabel- und Satelliten-Fernsehnetzwerk mit integrierter Website, das vor allem auf dem Prinzip der Interaktivität basiert. Zurzeit kann "Current TV" in 50 Millionen Haushältern in den USA, Großbrittanien und Irland empfangen werden.

Dem Motiv der Trophäe entsprechend geht es bei dem Preis um den Beitrag für die Welt und die Menschheit im Allgemeinen. Dafür hat Al Gore einiges getan und wurde schon mehrfach geehrt: Für seine Dokumentation "Eine unbequeme Wahrheit" erhielt Al Gore den Oscar; dann bekam er den Friedensnobelpreis.

Die "International-Emmy"-Preisverleihung ehrt TV-Programme, die außerhalb der USA produziert werden. Die diesjährigen 38 Nominierten kommen aus 16 verschiedenen Ländern. Darunter seien vor allem beachtliche Beiträge aus China und Brasilien, so Bruce Paisner, Präsident der "International Academy of Television & Sciences". Großbritannien war der Abräumer des Abends mit acht Emmys. Deutschland war dieses Jahr für die RTL-Sitcom "Alle lieben Jimmy" und das ARD/Arte-Drama "Die Mauer - Berlin 61" nominiert, ging aber leer aus.