Das politische Tagesgeschehen zu beobachten, reicht manches Mal nicht aus. Irgendwann muss man selber tätig werden. Das findet jedenfalls Kevin Spacey und macht gleich Nägel mit Köpfen: Er stattete dem venezolanischen Präsidenten Hugo Chávez in Caracas einen Besuch ab - nach Sean Penn und Danny Glover schon der dritte im Bunde, der eine Audienz erbat. Was sich ein Hollywoodstar und ein Staatsoberhaupt wohl zu erzählen haben? Gegenüber der Presse äußerten sich die Beiden bislang nicht und schüttelten sich offiziell auf dem roten Teppich nur geheimnisvoll und äußerst herzlich die Hände.

In ihrem privaten, fast drei Stunden andauernden Gespräch soll sich aber alles um politische Ereignisse und die Entwicklungen in der Filmindustrie des südamerikanischen Landes gedreht haben - und wie es der "Zufall" will, besuchte der "American Beauty"-Star nur wenige Stunden vorher ein Filmstudio, dass die Regierung zur Förderung der venezolanischen Filmbranche erbaut hatte. Ob man Kevin Spaceys Schauspielkünste wohl bald auch in lateinamerikanischen Produktionen bewundern kann?

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