Eric Rohmer ist gestern (11. Januar) mit 89 Jahren in Paris gestorben. Laut "Spiegel Online" wurde der regisseur schon vor einer Woche ins Krankenhaus eingeliefert.
Eric Rohmer gehörte in den sechziger Jahren zur Nouvelle Vague, einer neuen Stilrichtung des französischen Kinos, die sich gegen die Traditionen in der kommerziellen Filmproduktion richtete. Bevor er seine Laufbahn als Regisseur einschlug, hatte Eric, dessen Geburtstname Maurice Henri Joseph Schérer lautete, bereits als Lehrer und Filmkritiker gearbeitet.
2007 stellte der große Regisseur mit "Les amours d'Astrée et de Céladon" sein letztes Werk vor.
Zu seinen wichtigsten Arbeiten gehört der sechsteiligen Zyklus "Moralische Geschichten" aus den sechziger und siebziger Jahren. Im Laufe seiner Karriere sammelte Eric Rohmer mit seinen Filmen zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem zwei Silberne Bären auf der Berlinale und eine Oscarnominierung für das Drama "Meine Nacht bei Maud".
ckö



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