Am Dienstag (7. Juli 2009) fand im "Staples Center" in Los Angeles die Trauerfeier für den verstorbenen Michael Jackson statt. So traurig sein Tod auch ist - den Fernsehsendern und Internetanbietern bescherte er höchste Einschaltquoten.

Laut Nielsen-Institut verfolgten allein in den USA 31 Millionen Menschen den bewegenden Abschied des "King of Pop". Damit rangiert dieses Event in der amerikanischen TV-Geschichte an Platz drei. Die Beerdigung des früheren US-Präsidenten Ronald Reagan im Jahr 2004 sahen 35 Millionen, die Trauerfeier von Diana 1997 rund 33,2 Millionen.

In Deutschland verfolgten rund zehn Millionen Menschen das Ereignis. Spitzenreiter war hierzulande die "ARD" mit im Schnitt 3,84 Millionen Zuschauern, gefolgt vom "ZDF" mit rund 3,31 Millionen Menschen.

Auch im Netz verfolgten viele User per Streaming oder Internet-TV die Trauerfeier. Laut Technologiefirma Akamai waren rund 3,9 Millionen User pro Minute online. Jacksons Todestag lockte noch mehr Menschen ins Netz - im Schnitt rund 4,2 Millionen pro Minute. Nur gegen einen kam Michael Jackson nicht an: Bei Barack Obamas Amtseinführung saßen mehr als sieben Millionen Menschen pro Minute vor dem Rechner.

jgl



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