Einen guten Monat hat er noch: Kultregisseur Quentin Tarantino hat den Veranstaltern der jährlichen Filmfestspiele in Cannes und den zuständigen Produktionsfirmen zugesagt, seinen starbesetzten Weltkriegsfilm "Inglourious Basterds" bis zum Festival fertigzustellen um dort die Weltpremiere zu feiern. Wie das Blatt "Variety" berichtet, will sich der "Pulp Fiction"-Macher zusätzlich der Jury stellen und mit seinem neuen Werk für die begehrte Auszeichnung antreten.
Die Voraussetzungen wären perfekt: Das Drama, das von einer Gruppe amerikanischer Juden handelt, die stellvertretend für das Kriegsleid im besetzten Frankreich blutig Rache an Nazis nehmen, wartet mit einer Starbesetzung auf, die besser nicht sein könnte: Wort- (und Waffenführer) der Gruppierung ist Leutnant Aldo Raine, der von niemand geringerem als Brad Pitt gemimt wird. Fans deutscher Schauspieler werden ebenfalls auf ihre Kosten kommen: Sowohl Til Schweiger als auch Daniel Brühl werden in Nebenrollen zu sehen sein.
Cannes ist kein Neuland für Quentin Tarantino: 1994 gewann er bereits die "Goldene Palme" für sein Meisterwerk "Pulp Fiction", 2007 war er für "Death Proof" nominiert, ging allerdings leer aus.
lha





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