Am kommenden Sonntag könnte Heath Ledger posthum für seine Darstellung als Joker in "The Dark Knight" mit dem "Oscar" ausgezeichnet werden. Nun ist auch klar, was mit der Statue passiert: Michelle Williams hat unterschrieben, im Falle eines Sieges die Trophäe für die gemeinsame Tochter Matilda zu verwahren.

Das Verfahren erläuterte Bruce Davis, Geschäftsführer der Academy: "Es ist kompliziert, weil zwei unterschiedliche Fragen beantwortet werden müssen. Erstmal müssen wir entscheiden, wer den Award bei der Veranstaltung auf der Bühne akzeptiert. Und dann muss klar sein, wer die Trophäe letztendlich bekommt, denn das muss nicht die Person sein, die sie entgegen genommen hat."

Meistens sind es nahe Angehörige, die den Award bekommen, ein Kind oder der Ehepartner. Da Heath und Michelle nicht verheiratet waren, stünde der Oscar also Matilda zu. Die ist mit ihren drei Jahren allerdings zu klein, um ihn auch auf der Bühne entgegen zu nehmen. Mit 18 Jahren muss Matilda schriftlich erklären, ob die Trophäe endgültig in ihren Besitz übergehen soll oder ob sie sie an die Academy zurückgibt.

Wer die Trophäe allerdings auf der Bühne entgegennehmen würde, ist noch nicht klar.

Heath Ledgers Vater rüstet sich allerdings für alle Fälle, ist bereits in L.A. eingetroffen und arbeitet an einer Rede. Ein anderer Favorit ist Christopher Nolan, Regisseur von "The Dark Knight", der auch schon den Golden Globe für Heath Ledger entgegengenommen hat.

cqu




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