Von Tuberkulose war die Rede, von blutigem Husten, von Rollstuhl und von einer lebenslangen Atemmaske. Zuletzt drohte ihr sogar der Tod. Heute erreicht die Welt um Amy Winehouse eine ganz andere Nachricht: Alles halb so wild! Amy Sprecherin Tracey Miller gibt gegenüber der Nachrichtenagentur AP offiziell Entwarnung. Die Sängerin habe weder Tuberkulose noch Lungenblähung. Lediglich erste Anzeichen eines Lungenemphysems machten der Sängerin zuletzt zu schaffen und sorgten für einen verlängerten Krankenhausaufenthalt. "Back to Life" statt "Back to Black"?

Seit gestern abend ist Amy aus der Londoner Klinik entlassen. Die Schreckensnachrichten um Amys Zustand kamen die vergangenen Tage überwiegend aus ihrem nächsten Umfeld. Gerade ihr Vater Mitch sorgte mit emotionalen Botschaften aus dem Krankenhaus für die Annahme, dass mit Amy nun bald Schluss sei. Ist es aber nicht! Lässt Amy die Finger von Zigaretten und widersteht der Verlockung von Crackpfeifen, kann sie weiter atmen, singen und leben. Und der Wille zur Besserung ist anscheinend schon vorhanden. Laut "Daily News" versucht Amy nun die herkömmliche Apotheken-Variante, um von ihren Laster loszukommen: Nikotinpflaster.

Amy soll so schnell wie möglich wieder rauf auf die Bühne. Schon morgen will sie zu Ehren Nelson Mandelas 90. Geburtstag im Londoner Hyde Park auftreten. Bisher ist der Auftritt nicht abgesagt. Dabei wäre eine Atempause doch auch keine schlechte Idee.

mlu

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