Blasse Haut, glasige Augen und eine rote Nase: Auf ihrem Polizeifoto vom letzten Sommer sieht Lindsay Lohan gar nicht so glamourös aus wie sonst. Damals war sie wegen Trunkenheit am Steuer festgenommen worden. Umso schlimmer, dass dieses Foto nun wieder in einer Zeitung auftauchte. Die amerikanische Spirituosen-Lobby benutzte das Polizeifoto ungefragt für eine Anzeige, mit der gegen Alkohol-Wegfahrsperren Front gemacht wird.

Über Lindsays Bild steht in großen Lettern: "Wegfahrsperren sind eine gute Idee für ...". Darunter folgt der Spruch: "Aber eine schlechte Idee für die hier: ...".

Die Wegfahrsperren sollen dafür sorgen, dass Autobesitzer ab einem bestimmten Alkohol-Pegel das Auto nicht mehr starten können. Einige US-Bundesstaaten wollen sie Alkoholsündern per Gesetz aufzwingen. Die Lobby ist dagegen und möchte mit der Annonce darauf hinweisen, dass es einen gewaltigen Unterschied zwischen Wiederholungstätern wie Lindsay und einmalig Ertappten gibt.

Als "idiotisch" bezeichnete Lohans Anwalt die Anzeige. Schließlich befürworte seine Mandantin die Wegfahrsperren, da sie Leben retten würden.

An "hässlich" könnte man übrigens auch beim letzten Job der Schauspielerin denken: In der US-amerikanischen Soap "Ugly Betty", vergleichbar mit dem deutschen Format "Verliebt in Berlin", soll sie eine Gastrolle erhalten und ihre Szenen bereits abgedreht haben. Ihre Dreh-Kollegen zeigten sich begeistert: "Lindsay war pünktlich und erschien früh am Set." Keine Selbstverständlichkeit für den sonst so chaotischen Star.

rbr

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