Fatih Akin ist stolz wie Oscar: Am gestrigen Abend wurde der Regisseur mit dem europäischen Medienpreis, der Karlsmedaille, ausgezeichnet. Mit der Karlsmedaille werden europäischen Beiträge zur Integration im Bereich Medien gewürdigt. Faith Akins Leistung zum Verstehen zwischen den Kulturen erhält damit offizielle Anerkennung.

Bei der Verleihung in Aachen wurde neben Fatih auch der französische Regisseur Abdellatif Kechiche ausgezeichnet. Beide Künstler entstammen Familien mit Migrationshintergrund. Fatih gibt an, dass ihm diese ermögliche, in zwei Kulturen zu denken und seine Arbeit ungemein bereichere. Dabei bezeichnet sich Fatih Akin als Geschichtenerzähler. "Ich will in erster Linie unterhalten und Menschen zum Nachdenken bringen." Die Integrationsdebatte laufe dabei ganz unbewusst ab.

Die Auszeichung ist ein weiteres Indiz für die Internationalität von Akins Filmen. Der 34-jährige Regisseur ist einer der bekanntesten Filmemacher Deutschlands. Aktuell in den deutschen Kinos: seine Produktion "Chiko" mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle.

mlu




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