Kathleen Turners Autobiographie "Send yourself roses", die im Februar in den USA erscheinen soll, sorgt schon jetzt für reichlich Wirbel. Der Grund: Die Schauspielerin erzählt in dem Buch intime Details über Kollegen und Freunde, die teilweise nicht einmal stimmen sollen. Wie im Fall von Nicolas Cage, der deswegen jetzt gerichtlich gegen die 53-Jährige vorgeht. Beim obersten Gerichtshof in London hat er sie wegen übler Nachrede und Verleumdung angezeigt.

Turner und Cage standen 1986 gemeinsam für den Film "Peggy Sue hat geheiratet" vor der Kamera. "Er machte damals nur Probleme. Gleich zweimal wurde er wegen Trunkenheit am Steuer verhaftet und einmal auch, weil er einen Hund geklaut hatte. Irgendwo sah er auf der Straße einen Chihuahua, den er mochte, und steckte ihn sich einfach unter die Jacke", schreibt Turner in ihrem Buch. Er habe weder einen Hund gestohlen noch sei er jemals im Gefängnis gewesen, rechtfertigt sich der Schauspieler auf "Tmz.com".

In ihrer Autobiographie greift Kathleen Turner nicht nur Nicolas Cage, sondern unter anderem auch Burt Reynolds und Raquel Welch an. Es könnte also sein, dass aus einer Einzelklage demnächst eine Sammelklage wird.

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