Überraschend modern: Bei einer Flugzeugpanne am Wochenende griff Prinzessin Mette-Marit kurzerhand zu ihrem Twitter-Profil und verbreitete so ihre Erleichterung über die Rettung. Dabei ist sie erst seit wenigen Wochen auf dem Kurznachrichtendienst präsent.
Ein lauter Knall, die Triebwerke fallen aus, dicker Rauch bildet sich in der Kabine: Was hier nach Roland Emmerichs' neusten Katastrophen-Blockbuster klingt, wurde für Prinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon am Sonntag (5. Februar) dramatische Wirklichkeit. Kurz nachdem das Kronprinzen-Paar am Kopenhagener Flughafen Kastrup ihre Maschine der skandinavischen Airline SAS nach Oslo bestiegen hatte, setzte das Triebwerk mit einem lautem Knall aus. Wie zahlreiche Medien berichten, mussten daraufhin alle 133 Passagiere über Notrutschen evakuiert werden.
Besonders für die bekennende Flugphobikerin Mette-Marit war die Evakuierung ein aufregendes Erlebnis. Die gelungene Rettung nahm sie zum Anlass, ihr Twitter-Profil zu befüllen: "Ok, mein Vormittag wurde ein bisschen aufregender als erwartet. Puh!" Zusätzlich gestand die 38-Jährige, noch immer an Flugangst zu leiden ("stillnotentirelyoverflightphobia") und fügte auch gleich ein Foto des Flugzeugs bei.
Seit 18. Januar betreibt die Prinzessin ihren Twitter-Account, "crownprincessmm" hat schon jetzt stolze 31.000 Follower. In ihren Mitteilungen widmet sie sich nicht nur der Bewerbung ihres Lebens als Vertreterin der Königsfamilie, sondern postet ihre Schnappschüsse, plaudert über eigene Vorlieben und zeigt sich auch privat - so etwa am Sonntag, als sie sich überschwenglich für den Einsatz der Flugbegleiter bedankte. Aufgrund ihrer Flugangst, durfte Mette-Marit daraufhin im Ersatzflugzeug im Cockpit neben dem Piloten sitzen. Und ihr Twitter-Profil dürfte ein paar hundert Fans mehr haben.
eal




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