Thomas Gottschalk im Quoten-Tief: Nach dem Start seiner ARD-Show "Gottschalk Live" am 23. Januar wollten in den vergangenen Tagen nur noch rund 1,5 Millionen Zuschauer einschalten - dabei waren es anfangs noch mehr als doppelt so viele. Für die "Bild"-Zeitung hat der Moderator einen Beitrag verfasst und äußert sich erstmals ganz offen über den Misserfolg seiner Show. Darin zeigt er sich optimistisch: "Ich verzweifle nicht, wenn das noch eine ganze Zeit weiter rauf und runter geht", heißt es.

Dennoch habe er sich besonders vom Auftritt eines Gastes mehr versprochen: "Als ich am Mittwoch feststellen musste, dass der Auftritt von Karl Lagerfeld in meiner Show an den Zuschauern relativ spurlos vorübergegangen war, habe ich natürlich gestöhnt", schreibt Gottschalk.

Anscheinend zweifelte er sogar kurz an seiner Entscheidung, die Abendshow "Wetten, dass..?" zu verlassen. "Ich gebe zu, dass ein Anruf des ZDF-Programmdirektors, mir das mit "Wetten, dass..?" nach der Pilawa-Absage doch noch mal zu überlegen, mich in diesem Moment zumindest hätte wackeln lassen.

Doch Thomas Gottschalk blieb standhaft: "Er hat nicht angerufen und ich habe nicht gewackelt. Und inzwischen stehe ich wieder fest auf dem Boden der Tatsachen. Wir versuchen das, wonach alle geschrien haben: Etwas ganz Neues. Und das kann dauern".

Seine Euphorie für das neue Format wolle Gottschalk trotz schlechter Kritiker nicht verlieren. "Noch bin ich davon total begeistert, und in der Hoffnung, dass das Publikum das auch irgendwann so sieht, gehe ich mit großer Begeisterung am Montag wieder in mein Wohnzimmerstudio".

Und vielleicht können die Gäste ja diesmal auch die Zuschauer begeistern: Am Montag (6. Februar) begrüßt Thomas Gottschalk Helge Schneider und Hollywood-Star Katherine Heigl in seiner Show.

aze




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