Die Spanier haben es derzeit wirklich nicht leicht: Als ob die Finanzkrise nicht schon genug wäre, sorgt nun auch ihre Könisgfamilie für ein Unglück nach dem nächsten. Nachdem sein Schwiegersohn wegen Betrugs angezeigt wurde, ist nun König Juan Carlos selbst in Bedrängnis.

In ihrem Enthüllungsbuch "Die Einsamkeit der Königin" erhebt die spanische Journalistin Pilar Eyre schwere Anschuldigungen gegen den Monarchen. So soll dieser bereits 1976 das erste Mal fremdgegangen sein. Besonders grausam – Sofía hat ihren Mann damals beim Seitensprung erwischt. Seither soll der König etliche Liebschaften gehabt haben.

Zwar habe Sofía die ganze Zeit von den zahlreichen Seitensprüngen ihres Mannes gewusst, sich jedoch mit seiner Untreue abgefunden haben, schildert Eyre. "Sie zahlt einem hohen Preis dafür, dass sie einen Mann geheiratet hat, der sie nicht glücklich macht", erklärt Spaniens Könighausexperte Jaime Peñafiel gegenüber "Bild.de".

Bereits im vergangenen Jahr machte das Königshaus ähnliche Schlagzeilen. Der Historiker José María Zavala heizte mit seinem historischen Werk "Bastarde und Bourbonen" Spekulationen über mögliche uneheliche Kinder des Monarchen an. Unter anderem soll dieser mit seiner Jugendliebe Maria Gabriela von Savoyen ein Kind gezeugt haben.

Ein trauriger Auftakt für ein Jahr, das doch so schön hätte werden können: Denn Juan Carlos und Sofía feiern am 14. Mai goldene Hochzeit. So wirklich zum Feiern ist den spanischen Royals vermutlich ohnehin nicht zumute. Denn noch immer schwebt über Iñaki Urdangarín, der Ehemann von Prinzessin Cristina, die Anschuldigung des Betrugs. In wenigen Tagen beginnt dazu der Prozess.

eal




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