Wo Jennifer Hudson auftaucht, strahlt sie für Fans und Fotografen. Sie ist erfolgreiche Sängerin, heimste für ihre Rolle in "Dreamgirls" einen Oscar sowie einen Golden Globe ein und beeindruckte durch ihre extrem erschlankte Figur. Was bei all dem Erfolg jedoch schnell in Vergessenheit gerät: Die Sängerin musste in ihrer Vergangenheit einen schweren Schicksalsschlag verkraften. Im Oktober 2008 drang ein Mann in das Haus ihrer Familie in Chicago ein und ermordete ihre Mutter und ihren Bruder. Ihr damals siebenjähriger Neffe war drei Tage lang verschollen, bevor auch er tot aufgefunden wurde.
In einem Interview mit dem "Ebony Magazin" enthüllt Jennifer Hudson nun, dass sie nur dank ihres Verlobten David Otunga heute noch am Leben sei. Denn an jenem verhängnisvollen Tag folgte sie seiner Einladung nach Florida – und flog deshalb nicht ins Familienheim in Chicago, in dem sich später die grausame Tragödie ereignen sollte.
Profiwrestler David Otunga nahm an diesem Tag an einem Wettkampf in Tampa teil. "Er wollte, dass ich zu ihm nach Florida komme, statt nach Chicago zu fahren", berichtet Jennifer Hudson. Sie willigte ein. Eine folgenreiche Entscheidung, wie sich später herausstellen sollte: "Das ist der Grund, weshalb ich immer noch hier bin." Leicht fiel ihr diese Aussage im Interview nicht. Niemals zuvor habe sie diese Worte öffentlich ausgesprochen, so Hudson.
Lange Zeit konnte sie überhaupt nicht über das Unglück reden. Erst zwei Jahre später äußerte sie sich erstmals und beschrieb den Albtraum, den sich durchleben musste. "Es war alles so unscharf, so unwirklich. Es war, als stünde ich neben mir", erzählte sie damals in einem Interview gegenüber "VH-1". In einem langwierigen Prozess wurde schließlich der Ex-Mann von Hudsons Schwester für schuldig an den Morden gesprochen.
Noch immer ist die Schauspielerin glücklich mit ihrem indirekten Lebensretter David Otunga liiert. Die beiden haben einen gemeinsamen zweijährigen Sohn.
kse



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