Vor knapp vier Wochen wurde der französische Präsident Nicolas Sarkozy im Alter von 56 noch einmal Vater. Eigentlich wollten er und seine Frau Carla Bruni ihre kleine Giulia aus der Öffentlichkeit raushalten, doch nach den ersten Fotos gibt es jetzt auch die ersten Kommentare zum neuen Familienleben.

Laut der französischen Zeitschrift "Voici" plauderte Sarkozy bei einem Geschäftstermin plötzlich mit anwesenden Frauen über ein ganz bestimmtes Thema: das Stillen. "Carla stillt sie. Seid ihr dafür oder dagegen? In Frankreich hat das ja keine Tradition", fragte der Politiker. Er selbst finde das Stillen besser, es helfe doch gegen Allergien und Krankheiten. "Aber für die Frau ist es gleichzeitig eine große Freude und auch Sklaverei", gestand er dann ein. Außerdem sei Carla Bruni sehr besorgt, dass sie nicht genügend Milch für das Baby haben könnte.

Für den Präsidenten hat das Stillen jedoch noch einen gewaltigen Vorteil: "Uns Männern wird dadurch das Schuldgefühl genommen, wenn wir nicht das Fläschchen geben. Wir müssen nachts nicht aufstehen", sagte Sarkozy. Aus Solidarität öffne er nachts trotzdem ein Auge, fügte er schmunzelnd hinzu.

Vielleicht verrät Carla Bruni ja bald der Öffentlichkeit, ob Nicolas Sarkozy sich dann auch nützlich macht oder ob Papa lieber wieder schnell die Augen schließt.

sst




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