Am Mittwoch (26. Oktober 2011) erfuhren sie per Gerichtsgutachten, woran ihre Tochter Amy Winehouse gestorben war, nur wenig später äußerte sich die Familie der Sängerin zu dem Gutachten.

In einer schriftlichen Erklärung, die dem Internetdienst "Tmz" vorliegt, zeigten sie sich gefasst: "Es ist eine gewisse Erleichterung, endlich zu wissen, was mit Amy passiert ist. Wir wissen, dass Alkohol in ihrem Körper war, als sie starb und es ist wahrscheinlich, dass dieser Alkohol sich tagelang aufgebaut hat", so die Familie Winehouse.

Das Gericht habe zur Kenntnis genommen, dass Amy hart kämpfte, um ihre Probleme mit Alkohol zu überwinden. "Und es ist für uns sehr schmerzhaft zu wissen, dass sie es nicht rechtzeitig geschafft hat." Amy habe in der Woche ihres Todes wieder begonnen zu trinken.

"Es hat bewiesen, wie wichtig die Arbeit mit der 'Amy Winehouse Foundation' für uns ist, um möglichst vielen jungen Menschen in ihrem Namen zu helfen", so das Statement weiter. Die Stiftung war kurz nach dem Tod der Sängerin ins Leben gerufen worden. An dem Tag, an dem sie 28 Jahre alt geworden wäre, nahm die Organisation ihre Arbeit auf.

Amy Winehouse Familie beim Verlassen des St Pancras Coroners Court in London.
Amy Winehouse' Familie beim Verlassen des St Pancras Coroners Court in London. Links ihr Vater Mitch Winehouse und rechts ihre Mutter Janis Winehouse.
(Foto: © WireImage.com)

Den Fans wollte die Familie ausdrücklich danken: "Es bedeutet uns sehr viel, und von der überwältigenden Unterstützung, die wir bekamen, seit Amy starb, wissen wir, dass sie für viele Menschen auf der Welt sehr wichtig war. Wir möchten uns bei allen dafür bedanken und auch für den andauernden Enthusiasmus zugunsten der Stiftung."

Auch die Ärztin der preisgekrönten Sängerin nahm Stellung zu dem Untersuchungsergebnis. Laut der "Daily Mail" hatte Dr. Christina Romte ihre Patientin noch am Abend vor ihrem Tod getroffen. Nach drei Wochen Abstinenz habe Amy wieder Alkohol getrunken. "An dem Abend, an dem ich sie sah, war sie angeheitert, aber ganz bei sich und in der Lage, sich normal mit mir zu unterhalten", so Romte. "Ich war keineswegs beunruhigt, dass sie sich umbringen würde. Sie blickte in die Zukunft und wir planten ihre anstehende Geburtstagsparty. Sie hat im Vorfeld ganz klar gesagt: 'Ich möchte nicht sterben', und ergänzte: 'Ich gibt noch viele Dinge, die ich noch erreichen möchte'." Doch nur wenige Stunden später war Amy tot.

aco




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