Ganz Frankreich freut sich mit Nicolas Sarkozy und Carla Bruni über die Geburt ihres Babys. Am Mittwoch (19. Oktober) brachte die Präsidentengattin eine kleine Tochter zur Welt. Nachdem sie die Welt einen Tag rätseln ließ, verriet die stolze Mutter nun den Namen der Kleinen: Sie heißt Giulia.

Auf ihrer offiziellen Homepage schrieb Bruni am Donnerstag (20. Oktober): "Ich bin zutiefst bewegt von den vielen Glückwünschen, die mich seit der Geburt meiner Tochter Giulia erreicht haben."

Eigentlich wollten die beiden die Geburt ihres Kindes so privat wie möglich halten. Auch gab es keine offizielle Verkündung der frohen Botschaft. Doch bei einem Besuch eines Recyclinghofs im französischen Mayenne am Donnerstag brachte auch Nicolas Sarkozy seine Freude zum Ausdruck.

Als ihn die Arbeiter beglückwünschten und ihm einen Eichenbaum zum Einpflanzen überreichten, äußerte er sich zum ersten Mal: "Wir sind sehr glücklich über den Familienzuwachs", so der Präsident. "Alle Eltern können die große Freude verstehen, die Carla und ich empfinden. Gleichzeitig kann sicher jeder verstehen, dass diese Freude umso größer ist, da sie privat ist."

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy bekommt von den Arbeitern zur Geburt seiner Tochter einen Eichenbaum geschenkt.
Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy bekommt von den Arbeitern zur Geburt seiner Tochter einen Eichenbaum geschenkt.
(Foto: © Reuters)

Bei der Geburt war Sarkozy nicht anwesend. Er musste an diesem Tag zur Euro-Krisensitzung nach Frankfurt reisen. Nach seiner Rückkehr fuhr er jedoch spät abends direkt in die Klinik "La Muette", in der Bruni das Kind zur Welt gebracht hatte. Am gestrigen Morgen besuchte er dann erneut das Krankenhaus – mit diversen Akten unter dem Arm. Dies berichtete der britische "The Telegraph". Auf eines müssen sich Carla Bruni und Guilia wohl schon einmal einstellen: Viel Zeit für die Familie wird ihr Mann zumindest in nächster Zeit nicht haben.

kse




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