Wenn Superstar und UN-Botschafterin Angelina Jolie die Welt bereist, sind ihr stets dutzende Paparazzi auf den Fersen. Dass sie mit ihrer Popularität auf Missstände und menschliche Not aufmerksam machen kann, kommt der engagierten Schauspielerin dabei sehr entgegen. Am Dienstag (11. Oktober) besuchte die 36-Jährige ein Krankenhaus in der krisengebeutelten libyschen Stadt Misrata und sprach mit Bürgern und Betroffenen.
Immer wieder statteten ausländische Politiker Libyen in den verganenen Monaten einen Besuch ab; jenem Land, das mehr als 40 Jahre unter der Gewaltherrschaft von Diktator Muhammar Gaddafi litt. Nun reiste auch Angelina Jolie zum ersten Mal in das nordafrikanische Land, um in der zerstörten Hafenstadt Misrata mit Bürgern und Betroffenen zu sprechen. "Ich werde hier viele Beamte treffen, aber in erster Linie will ich den Bürgern auf der Straße zuhören. Ich bin hier, um meine Verbundenheit mit ihnen zum Ausdruck zu bringen", sagte die Schauspielerin gegenüber dem "Telegraph".
In einem Krankenhaus sprach die 36-Jährige mit Verwundeten und Ärzten über die aktuelle Lage. "Dieses Land macht so viel durch. Da geht es nicht nur um Nahrungsmittel oder nur um neue sanitäre Bedingungen oder nur um das Erlassen neuer Gesetze. Es geht um all das auf einmal", so die Schauspielerin.
Jolie hat in ihrer zehnjährigen Tätigkeit als UN-Botschafterin bereits mehrfach Krisengebiete aufgesucht, um durch ihre Popularität zur Mithilfe zu bewegen. Immer wieder spenden sie und Lebensgefährte Brad Pitt zudem große Summen, um notleidende Menschen zu unterstützen.
kst



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