Für ein Kind kann es wohl nichts Schlimmeres geben, als dass die eigene Mutter es einfach verlässt. Hugh Jackman ist genau das passiert. Trotzdem hat er heute ein gutes Verhältnis zu ihr.

Im Interview mit der "Sun" sprach Jackman über diese frühe Erfahrung und darüber, wie es ihm gelungen ist, seiner Mutter zu verzeihen.

Anfangs sei er wütend gewesen, dass sie weg war, so Jackman. Per Telegramm hatte sie sich unpersönlich von ihm und seinen Geschwistern verabschiedet. Doch später erfuhr er, dass seine Mutter Grace unter postnatalen Depressionen litt und deshalb die Anwesenheit der Kinder nicht ertragen konnte. "Als ich älter wurde, verstand ich, warum meine Mutter ging", so Jackman.

Nach der Scheidung seiner Eltern entschieden sich seine beiden Schwestern, zur Mutter nach England zu ziehen. Hugh Jackman und seine Brüder Ian und Ralph blieben zwar in Sydney, aber der Schauspieler konnte trotz der Distanz wieder eine Verbindung zu seiner Mutter aufbauen - und ihr schließlich auch verzeihen. "Ich bin jetzt 43 und wir haben definitiv unseren Frieden gefunden, was sehr wichtig war."

Zur Premiere seines neuen Films "Real Steel" in London begleitete die Mutter ihn sogar. Die beiden wurden gemeinsam im Auto abgelichtet. Doch das ist keine Seltenheit, betont Jackman. "Eigentlich war ich immer eng mit meiner Mutter verbunden. Wir haben eine sehr gute Beziehung."

Jackman selbst hat mittlerweile eine eigene kleine Familie: Seit 1996 ist er mit der Schauspielerin Deborra-Lee Furness verheiratet. Das Paar hat zwei Adoptivkinder.

smb/aco




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