Es war eine Szene fast wie aus dem Drehbuch: Als Brad Pitt und seine Schauspielkollegen am Montag (10. Oktober) in Budapest den Zombie-Film "World War Z" drehten, stürmte die ortsansässige Polizei plötzlich mithilfe einer Spezialeinheit das Set. Die Beamten räumten eine Lagerhalle mit den Requisiten leer. Der Grund für den Einsatz: Laut "usmagazine.com" hatten Mitarbeiter des Filmteams per Privatflugzeug jede Menge Waffen einfliegen lassen - doch die hatten keine legalen Papiere.

"Heute kam ein Paket mit Waffen an, die eine Firma an eine einzelne Person hier in Budapest adressiert hatte. Es ist absolut illegal, solche Waffen zu transportieren, auch wenn sie nur als Filmrequisite benutzt werden sollten, was wir in diesem Fall mal nicht hoffen wollten", erklärte Hajdu Janos, Chef der Spezialeinheit im Gespräch mit dem Onlineportal.

Die Beamten beschlagnahmten 85 voll funktionsfähige Waffen, darunter auch einige Scharfschützengewehre vom Typ Kalaschnikow. Wie die Polizei dem "People Magazin" später erklärte, seien die meisten Waffen nicht nur als Attrappe geliefert worden, sondern voll funktionsfähig gewesen.

Brad Pitt, dessen Firma "Plan B Entertainment" den Film produziert, sei angesichts der neuen Ereignisse extrem sauer gewesen. "Der Film ist bereits teurer als erwartet und verzögert sich zudem noch", sagte eine Quelle gegenüber "US Weekly".

Es ist nicht das erste Mal, dass es Probleme am Set von "World War Z" gibt: Bereits vor einigen Wochen wurden bei einer Szene mehrere Statisten verletzt. Damals half Brad Pitt einer Frau wieder auf die Beine. Bleibt nun nur zu hoffen, dass der Rest der Dreharbeiten ohne weitere Zwischenfälle verläuft.

aze




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