Im März gab Amy Winehouse einem Journalisten der britischen Zeitung "The Telegraph" ein Interview - es sollte das letzte vor ihrem tragischen Tod werden. Die 27-Jährige befand sich damals auf dem Weg der Besserung und nahm mit dem berühmten Jazz-Sänger Tony Bennett in London ein Duett auf.
Amy galt als großer Jazzfan und soll sichtlich nervös gewesen sein, mit ihrem Idol zusammenarbeiten zu dürfen. "Ich werde nicht anfangen, zu weinen", sagte sie, als der 85-jährige Bennett ihr die Hand schüttelte. "Ich bin mit deinen Songs aufgewachsen, du hast mir das Singen beigebracht," sprudelte es dann aus ihr heraus.
Laut dem "Telegraph" wurde die Sängerin vor dem Mikrofon sichtlich gelöster und bewies, wie vielseitig ihre beeindruckende Stimme war. "Ich bin mein härtester Kritiker," sagte Amy, nachdem sie den Song "Body and Soul" immer und immer wieder eingesungen hatte.
Es gab keine Anzeichen dafür, dass Amy sich schon bald für immer verabschieden würde. Im Gegenteil, sie sprach sogar von ihrer Zukunft und plante, intensiver Trompete oder Gitarre spielen zu lernen.
"Ich bin so glücklich, hier zu sein", sagte sie zu Tony Bennett. "Das ist eine Geschichte, die ich meinen Enkeln erzählen werde und die wiederum ihren Enklen und die ihren," fügte sie hinzu.
Amy Winehouse' Aufnahme des Jazz-Songs wird auf dem Album "Tony Bennett: Duets II" zu hören sein, welches am 20. September erscheint.
sst




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