Sie war nicht lebensmüde, sie war nicht am Ende: Amy Winehouse soll Heiratspläne gehabt haben. Und das nur kurz vor ihrem Tod. Wie die "Sun" berichtet, soll Amys damaliger Freund Reg Traviss ihr nur wenige Wochen bevor sie verstarb einen Heiratsantrag gemacht haben, samt Diamantring.

Amy soll den Antrag ohne Zögern angenommen haben - natürlich, so ein Insider gegenüber dem britischen Boulevard-Blatt: "Sie wünschte sich nichts mehr, als seine Frau zu werden und eine Familie mit ihm zu gründen", will er zu berichten wissen. "Sie wollte unbedingt ihre Dämonen abschütteln."

Um das Leben an Regs Seite möglich zu machen, soll sich Amy in den Entzug begeben haben. Fest entschlossen, mit ihm einen neuen Anfang zu wagen, wollte sie ihrer Sucht endlich Herr werden. Doch stattdessen gelang es ihr immer wieder, sich zur Karikatur ihrer selbst zu machen. Ihr letzter Auftritt auf einer Bühne, ein Konzert ihrer Patentochter Dionne Bromfield nur drei Tage vor ihrem Tod, endete in einer Katastrophe: Taumelnd wirbelte sie über die Bühne, redete wirres Zeug und wirkte zwischenzeitlich völlig abwesend.

Diese letzte öffentliche Show scheint wohl eher auf einen Rückfall hinzuweisen - und einer anderen Art von Gerüchten Recht zu geben, die ebenso kursieren. Demnach soll sich Amy tatsächlich mit einer teuflischen Mischung aus Drogen und Alkohol selbst das Leben genommen haben. Das berichtete ihr angeblicher Dealer in der britischen Presse.

Woran die Sängerin tatsächlich gestorben ist, wird erst sicher durch das bevorstehende toxikologische Gutachten feststellbar sein. Es wird für die kommende Woche erwartet. Und ob die Grammy-Gewinnerin tatsächlich verlobt war, kann nur noch Einer wirklich aufklären: Reg Traviss. Dieser hüllte sich zu den Berichten in Schweigen. Dass er mit Amy eine wichtige Person in seinem Leben verloren hat, machte er in einem Interview deutlich: "Ich kann gar nicht beschreiben, was ich gerade durchmache. Ich möchte mich bei allen Menschen bedanken, die ihr Respekt zollen und den Verlust von Amy, einer wunderbaren brillanten Person und meiner Liebe betrauern. Ich habe meinen Schatz verloren, den ich sehr liebte."

Eine Angelegenheit scheint nun aber geklärt: Nachdem seine Tochter preisgekrönt den "Rehab", Entzug, besungen hatte, will Mitch Winehouse Amys Vermögen nun für die Gründung einer Stiftung für Suchtbekämpfung einsetzen. Bei einem Gespräch mit einem britischen Abgeordneten setze er sich dafür ein, dass die staatlichen Suchtberatungen ausgebaut werden. Womöglich hat der Vater dafür auch noch mehr Geld übrig als bisher erwartet. Denn nach ihrem plötzlichen Tod schossen Amys Alben "Back to Black" und "Frank" in den Verkaufslisten wieder nach oben.

smb




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