Seit 2007 versucht Boris Becker nun schon, seine Ferienvilla auf Mallorca zu verkaufen. 15 Millionen Euro soll die Luxus-Finca ohne Meerblick kosten. Statt eines Verkaufserfolges hat der Tennisprofi nun Ärger am Hals. Die Gartenbaufirma, die das Anwesen in den vergangenen Jahren gepflegt hat, fordert von Boris nämlich noch die Bezahlung von Rechnungen im Gesamtwert von 276.162 Euro.
Nun hat ein spanisches Gericht die Villa gepfändet. Das berichtet die "Mallorca Zeitung", in der der Anwalt von Boris unter anderem auch erklärt, dass die Zahlung der Rechnung von dem Verkauf der Villa abhänge. Angeblich sei mit dem Promi-Makler Matthias Kühn, der die Villa verkaufen soll, vereinbart worden, dass seine Firma die Kosten für die Gartenpflege übernehme. Das wird vor Gericht nun von Kühn bestritten. Er sei lediglich für die Koordination der Projekte verantwortlich, nicht aber für die Bezahlung der Gartenbaufirma.
Boris Becker hat den Prozess gegen die Firma laut "Bild" verloren, legte nun jedoch Einspruch gegen das Urteil ein. Daraufhin beschloss das Gericht am 3. Mai die Pfändung. Boris erklärte der "Bild": "Es ist alles nicht so dramatisch. Wenn sich jemand im Unrecht wähnt, bleibt es ihm überlassen, Rechtsmittel einzulegen. Da das Verfahren noch läuft, kann ich mich zu Details derzeit nicht äußern."
Als sei der Ärger mit der Gartenbaufirma nicht genug, fordert nun auch noch ein Bauunternehmer Geld. 490.384 Euro möchte dieser für geleistete Umbauarbeiten an der Villa von Boris Becker haben. Auch hier läuft bereits eine Klage.
Die Urlaubsstimmung lässt sich der 43-Jährige dadurch jedoch nicht vermiesen. "Ich werde wie letztes Jahr mit meiner Familie ab Mitte Juli auf unserer Finca unser Sommerlager aufschlagen."
rbr




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