Die dänische Prinzessin Nathalie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg hat am Samstag (18. Juni) in Bad Berleburg den bürgerlichen Alexander Johannsmann geheiratet. Ganz glatt verlief die Trauung allerdings nicht: Vor dem Einzug in die Kirche bemerkte die 36-Jährige, dass sie ihren Brautstrauß vergessen hatte. Um nicht ohne Blumen vor den Traualtar treten zu müssen, holte ein Polizeiwagen das Rosengebinde aus dem nahe gelegenen Schloss.
Gleich nach der Trauung folgte dann die nächste Schreckenssekunde: Vor der Kirche wurde das frischgebackene Brautpaar von strömendem Regen überrascht. Erst als Mitglieder des örtlichen Schützenvereins mit Regenschirmen herbeieilten, konnten Braut und Bräutigam den lang ersehnten Hochzeitskuss austauschen.
Zu der Zeremonie in Nordrhein-Westfalen waren 230 Gäste aus dem In- und Ausland angereist, darunter auch Königin Margrethe von Dänemark, Kronprinz Frederik, und seine Frau Mary. Die Gästeliste der Hochzeit war bis kurz vor der Trauung aus Sicherheitsgründen geheim gehalten worden.
Standesamtlich hatten zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg und Johannsmann bereits im Mai 2010 geheiratet. Das Paar hat einen elf Monate alten Sohn.
Nathalie zu Sayn-Wittgenstein-Berleburg dürfte vielen auch als Sportlerin bekannt sein: Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking holte sie als Dressurreiterin mit dem dänischen Team die Bronzemedaille.
aze




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