Mel Gibson muss offenbar nicht ins Gefängnis. Um im Streit mit seiner Ex-Freundin Oksana Grigorieva einer Haftstrafe zu entgehen, werde Gibson bei einer Gerichtsverhandlung am Freitag (11. März) nicht abstreiten, dass er im Januar 2010 in seinem Haus in Malibu Gewalt gegen seine Ex-Freundin eingesetzt habe. Das verkündete seine Anwältin Blair Berk am Mittwoch (9. März) gegenüber dem Klatschportal "Tmz.com".
Ein Schuldeingeständnis ihres Mandanten sei die Vereinbarung mit der Justiz allerdings nicht. "Ich weiß aus fast 20 Jahren als Strafverteidigerin, dass ein Klient manchmal einen hohen Preis zahlen muss, um Gerechtigkeit zu erfahren". Besonders das Wohl seiner Tochter Lucia, deren Mutter Grigorieva ist, liege Gibson dabei am Herzen. "Seit Beginn dieser Affäre hatte für Mel das Wohl seiner kleinen Tochter Lucia und seiner anderen Kinder Priorität", erklärt Berk.
Gibson legt Wert darauf, die Sache, die monatelang viel Raum in den Medien einnahm, so schnell und unauffällig wie möglich zu den Akten zu legen. Sollte es zu einem konfrontativen Prozess mit weiteren Beweisanträgen und Zeugen kommen, wären die Paparazzi den beiden Kontrahenten und ihren Familien und Nachbarn sofort wieder minütlich auf den Fersen. Ein Rummel, auf den Gibson anscheinend derzeit verzichten kann.
Mel Gibson wird vorgeworfen, seine Freundin Oksana Grigorieva misshandelt zu haben. Auch die damals zwei Monate kleine gemeinsame Tochter Lucia hat angeblich ein paar blaue Flecken davongetragen. Grigorieva hat sich bisher noch nicht zu neuen Entwicklungen geäußert.
aze




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