Die Renovierungsarbeiten in Guy Ritchies Villa im noblen Londoner Stadtteil Fitzrovia sind seit dem Wochenende ins Stocken geraten. Grund dafür ist eine Gruppe Hausbesetzer, die sich kurzerhand in dem edlen Gebäude eingenistet haben.
"Kommt vorbei und übernachtet im versnobtesten Anwesen Londons", soll die Gruppe laut "Daily Telegraph" via Facebook aufgefordert haben. Sie erklärten das Gebäude zu "The Really Free School" und halten in dem Haus, einer ehemaligen Sprachschule, nun Kurse zu verschiedenen Themen wie Tarotkartenlegen, Gratis-Bahnfahren oder Arabisch ab.
Die jungen Hausbesetzer weigern sich, mit der Presse zu sprechen und verbarrikadieren sich bereits seit Samstag (12. Februar) in der Villa. Selbstgebastelte Plakte mit Aufschriften wie "Widerstand" oder "Streik" machen nach außen deutlich, dass das sechs Millionen Pfund- (etwa sieben Millionen Euro) teure Anwesen in ihrer Hand ist.
Dabei plant Guy Ritchie schon seit Mai 2010, das neue Zuhause für sich und Freundin Jacqui Ainsley sowie die Kinder Rocco und David endlich fertigzustellen. Daher fackelte der Exmann von Madonna nicht lange und ließ die Hausbesetzer von seinem Anwalt am 17. Februar vor Gericht laden.
Die Anhänger der "Really Free School"-Bewegung scheinen mittlerweile jedoch selbst zu merken, dass das Eis dünn wird. Via Twitter gaben die Rebellen eine realistische Einschätzung der Lage ab: "Wir haben wahrscheinlich noch zwei Tage hier". Dann kann sich Guy Ritchie auch wieder auf seine Karriere konzentrieren. Laut "Kino.de" soll ihm nämlich ein verlockendes Angebot unterbreitet worden sein: Der "Sherlock Holmes"-Regisseur ist für die Fortsetzung der Comicverfilmung "300" im Gespräch.
sst




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