Das Jahr 2011 könnte für Kylie Minogue nicht besser beginnen: Bald fünf Jahre ist es her, dass die australische Sängerin den Brustkrebs besiegte. Die Krankheit wurde im Mai 2005 diagnostiziert, nur wenige Wochen später begann Kylie dann eine Chemotherapie, die noch im November beendet wurde. Bereits im Januar 2006 befanden sich dann keine Krebszellen mehr im Körper von Kylie. Seitdem ist die 41-Jährige beschwerdefrei.

Die Zahl Fünf ist für Kylie und andere Brustkrebspatientinnen deshalb so wichtig, weil erst dann vorsichtig von einer Heilung gesprochen werden kann, wenn sich nach Ablauf dieser Zeitspanne der Tumor nicht mehr geregt hat.

Mit ihrer Erkrankung ging Kylie stets offen um. "Ich glaube, es war wichtig für mich. Ich musste es laut aussprechen um anzuerkennen, dass das die Situation war, in der ich mich befand", so die Musikerin im Interview mit "mirror.co.uk". Besonders die Unterstützung ihrer Fans habe ihr in schweren Tagen geholfen. Dennoch gab es immer wieder Momente, in denen Kylie sich schrecklich fühlte. "Manchmal ging es mir einfach nur dreckig. Aber es geht immer wieder aufwärts, daran muss man glauben", so die Sängerin.

Seit ihrer Erkrankung gilt Kylie Minogue als Vorbild für viele Frauen. So stieg nach Bekanntwerden der Krankheit sogar die Zahl der Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchungen in Australien um 40% an. Mediziner sprachen deshalb auch von einem "Kylie-Effekt".

aze




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