Menowin Fröhlich Menowin muss Kohle machen

Das Geld war schon immer knapp bei "DSDS"-Kandidat Menowin Fröhlich, er lebte von Hartz IV. Aber jetzt steht er noch mehr unter Erfolgsdruck: Die Mutter seiner drei Kinder, Sabrina Hertzschuch, leistete einen Offenbarungseid

Der Hype auf den als Favoriten gehandelten "DSDS"-Kandidaten Menowin Fröhlich wird weiter ausgebaut: Die Mutter seiner drei kleinen Kinder leistete am 4. März beim Amtsgericht Darmstadt einen Offenbarungseid, posaunt die "Bild"-Zeitung in die Welt. Jetzt lasten alle Hoffnungen von Sabrina Hertzschuch auf Menowins Titelgewinn bei "DSDS" und einer Musikkarriere, die ordentlich Geld einbringt. Denn im Moment reicht ihr Geld nicht einmal mehr, um die Stromrechnung zu bezahlen.

Menowin beteuert zwar, dass er seit seiner Haftentlassung nicht mehr mit Sabrina zusammen ist. Sie glaubt aber noch an ihre Beziehung: "Es wäre für unsere Familie das Beste, wenn wir wieder zusammenkämen. Daran glaube ich so fest wie an Menowins Sieg bei 'DSDS'." Das Geld war schon immer knapp, jammert Menowin Fröhlich der "Bild" vor. Der 22-Jährige: "Sogar von meinen Hartz-IV-Bezügen habe ich ein Drittel an die Kinder abgegeben." Nun hofft er, dass er "aus diesen Verhältnissen" rauskommen kann. Die 26-jährige Sabrina hatte Menowin bei seinem ersten "DSDS"-Auftritt 2005 im Fernsehen gesehen und suchte Kontakt zu ihm. Weil der "Superstar"-Anwärter kurz darauf verurteilt wurde und eine Haftstrafe antreten musste, trafen sie sich zum ersten Mal hinter Gefängnismauern. Zwischen den beiden funkte es und bei Menowins erstem Freigang aus der Haftanstalt flüchteten sie gemeinsam nach Berlin. Zwar kehrte Sabrina kurz darauf in ihre Heimat nach Darmstadt zurück, aber damals war sie schon zum ersten Mal schwanger. Ende 2006 kam Söhnchen Joel zur Welt, kurz darauf wurde Sabrina erneut schwanger. Nach der Geburt von Tochter Jiepen stellte sich Menowin Fröhlich freiwillig und kehrte ins Gefängnis zurück, seine Freundin erwartete allerdings schon das dritte gemeinsame Kind. kdi