Raphael Vogt

"Die Fans haben vor der Tür campiert"

Ex-"GZSZ"-Star Raphaël Vogt hatte in seiner Karriere schon so einige skurrile Fanbegegnungen. Doch Guido Cantz setzte noch einen drauf.

Neun Jahre lang war Raphaël Vogt Teil der RTL-Soap "GZSZ"

Neun Jahre lang war Raphaël Vogt Teil der RTL-Soap "GZSZ"

Als einstiger Frauenschwarm der RTL-Soap "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ist es (41) gewohnt, von Fans umschwärmt zu werden. Neun Jahre lang spielte er die Rolle des Nico Weimershaus. Doch diese Fanbegegnung wird der 41-Jährige sicherlich nicht so schnell vergessen. Denn die wurde von niemand Geringerem als (46) im Rahmen seiner Kultshow "Verstehen Sie Spaß?" (14. Oktober, 20:15 Uhr, das Ersten) eingefädelt.

Während eines Interviewtermins in einem Restaurant auf Sardinien wird Vogt von einer Hochzeitsgesellschaft erkannt und bekommt sogar einen sündhaft teuren Schampus spendiert. Allerdings machen sich die "Fans" klammheimlich aus dem Staub und lassen den Schauspieler mit der Rechnung sitzen. Im Interview mit der Nachrichtenagentur spot on news erinnert Vogt sich an diesen denkwürdigen Tag zurück.

Was ging Ihnen durch den Kopf als Sie plötzlich die teure Champagner-Rechnung begleichen sollten?

Raphaël Vogt: Der erste Gedanke war "das muss ein Irrtum sein, falscher Tisch". Der zweite ganz ungefiltert "dieses falsche Pack, nicht mit mir!" Der dritte siedelte sich irgendwo an zwischen "wie peinlich ist das denn, mitten in einem Interview für die 'Vogue Italien'" und "Ok, was soll's, die Polizei wird das klären". Aber es kam dann doch anders.

Haben Sie zu irgendeinem Zeitpunkt vermutet, dass es sich hier um einen Streich handeln könnte?

Vogt: Ich würde gern ja sagen, aber leider nein. Ich war echt im Tunnel. Dafür waren die Schauspieler alle zu gut. Ab dem Moment, als die beiden sardischen Carabinieri in das Lokal kamen und den Kellner mit Küsschen begrüßt haben, war mir klar, die nehmen mich am Ende mit. Das Bezahlen der Rechnung kam zu keinem Zeitpunkt für mich in Frage. Da lag die Schlussfolgerung Knast nahe.

Wie erleichtert waren Sie, als Sie endlich Guido Cantz erblickt haben?

Vogt: Ich war sofort nach der Auflösung mega erleichtert. Von mir fiel alles ab. Ich bin mit Handshake und Umarmung zum Hauptakteur gegangen, habe ihm gesagt, was für ein Arsch er ist und, dass er super gespielt hat. Ich habe auf Sardinien eine der Hauptrollen in einer Folge "Kreuzfahrt ins Glück" für das ZDF gedreht. Mir hat sich während der ganzen Nummer mehrmals der Magen umgedreht. Ich konnte keinem mehr Bescheid geben, wo ich bin und was passiert ist - mein Handy wurde von einem der beiden Carabinieri konfisziert. Am nächsten Tag sollte ich für das ZDF wieder am Set stehen. Ich hab den ganzen Dreh gefährdet gesehen...

Verspüren Sie irgendwelche Rachegelüste gegenüber Cantz?

Vogt: Natürlich! Und nicht nur ihm gegenüber. ALLEN Lockvögeln gegenüber. Sollte ich eine Gelegenheit bekommen - ich wäre sehr dankbar für eine - nutze ich die sehr gern. Ist aber in Guidos Fall nicht so leicht. Der Mann ist leider sehr auf der Hut.

Sie haben in Ihrer langen Karriere sicherlich einige skurrile Fan-Begegnungen gehabt, was ist Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Vogt: Es gab eine Zeit, da haben die Fans geradezu vor der Tür campiert. Das war schon sehr skurril. Ich kam mir vor wie bei Big Brother. Da gab es auch ein paar Stalking-Fälle. Das bräuchte ich jetzt nicht zurück.

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