Für Sekunden schaut er seiner Interviewerin in die Augen, dann fixiert er einen Punkt im Raum, sucht wieder kurz den Blickkontakt, wuschelt sich durchs Haar - Robert Pattinson, 23, ist immer in Bewegung, wirkt nervös, irgendwie schüchtern. Im Verlauf des Gesprächs im New Yorker "Regency"-Hotel wird der Teeniestar dann allerdings deutlich ruhiger. Vielleicht auch deshalb, weil Vampire ausnahmweise mal keine Rolle spielen.
In Ihrem neuen Film "Remember Me" stellen Sie einen Studenten dar, der sich gegen seinen übermächtigen Vater auflehnt. Sind Sie auch privat ein Rebell?
Eigentlich nicht. Aber vielleicht bin ich auch nur ein Spätzünder und meine rebellische Phase kommt noch. (grinst)
Waren Sie denn wenigstens mal in eine kleine Schlägerei verwickelt, wie sich das für Jungs angeblich gehört?
Sogar mehrfach! Als Teenager habe ich mich öfter in heikle Situationen manövriert und nicht gemerkt, dass bald die Fäuste fliegen würden. Bis es zu spät war.
Demnach dürfte es für Sie leicht gewesen sein, in "Remember Me" die Prügelszene am Anfang zu drehen.
Vor allem war es frustrierend. Viermal habe ich dem Stuntman ins Gesicht geschlagen. So fest ich konnte. Und der Kerl grinst nur und sagt, dass er überhaupt nichts spürt.
Sie haben zwei ältere Schwestern. War es als Kind schwer, sich gegen die beiden durchzusetzen?
Nein. Lizzie und Victoria haben mich eher beschützt.
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