Ein Ehepaar, das sich noch nicht reif für die Elternrolle fühlt, sich deshalb erst mal einen kleinen Hund zulegt und dann in seiner Beziehung alle Höhen und Tiefen erlebt: Jennifer Aniston und Owen Wilson sind die Hauptdarsteller in der turbulenten Komödie "Marley & Ich". Im wirklichen Leben ist keiner von beiden verheiratet - noch nicht. Mit emotionalem Hin und Her kennen sie sich jedoch zur Genüge aus. Jennifer Aniston ist mit John Mayer im zweiten Anlauf glücklich, Owen Wilson wagt gerade den dritten Versuch mit Kate Hudson. Mit GALA sprachen die beiden Schauspieler über Lebenspläne und Babywünsche. Und Jennifer Aniston verriet, warum sie Brad Pitt damals überhaupt geheiratet hat.

Zwischen Jennifer und Owen soll es während der dreharbeiten gefunkt haben. Alles Unsinn, sagen die beiden
Zwischen Jennifer und Owen soll es während der Dreharbeiten gefunkt haben. Alles Unsinn, sagen die beiden
(Foto: © Wire Images)

Bei "Marley & Ich" bleibt kein Auge trocken, mal vor Rührung, mal vor Lachen. Sind Sie nah am Wasser gebaut, Jennifer?

OWEN WILSON: Darf ich diese Frage für meine werte Kollegin beantworten?
JENIFFER ANISTON: Bitte, nur zu.
WILSON: Also, am Set hat sie ständig rumgeflennt. Es war kaum auszuhalten. Die Frau ist eine Heulsuse. So, das musste mal gesagt werden.
ANISTON (lacht): Glauben Sie ihm kein Wort! Aber es stimmt schon: Bei einem alten Film zum Beispiel kann ich gut vor dem Fernseher losheulen.
WILSON: Sag ich doch. Eine echte Mimose, diese Aniston.


Was hat Sie bei "Marley & Ich" am meisten bewegt?

ANISTON: Wie wichtig es ist, eine Familie zu haben. Außerdem wurde mir klar, dass wir uns für das Leben, das wir führen dürfen, ab und zu einfach mal bedanken sollten.
WILSON: Richtig. Wir schimpfen zu viel. Dauernd beschweren wir uns und sehen dabei gar nicht die Schönheit, die uns gerade in diesem Moment umgibt. Im Film geht es auch um Lebensplanung. Es gibt ja ein berühmtes Zitat von John Lennon: Das Leben ist das, was passiert, während du andere Pläne machst ...
ANISTON: Davon kann ich ein Lied singen! Wir alle streben Ideale an und wollen einem Masterplan folgen. Aber früher oder später kommt man an einen Punkt, an dem man diese Pläne ändern oder sogar über den Haufen werfen muss.


Ist das denn so schlimm?

WILSON: Veränderung kann sogar guttun. Wichtig ist, mit sich selbst im Reinen zu sein - vor allem dann, wenn der eigene Plan nicht funktioniert. Sei zufrieden mit dem, was sich dir bietet!

Haben Sie immer viele Pläne gemacht, Frau Aniston?

ANISTON: Eigentlich nicht. Ich hatte auch nie ernsthaft vor zu heiraten, aber dann ist es doch passiert. Ich wollte immer bloß bei meinen Eltern ausziehen und meine eigene Wohnung haben. Das war mein großer Plan.
WILSON: Das war bei mir ähnlich. Zum Beispiel hatte ich nie vor, als Schauspieler zu arbeiten. Ich dachte immer, das sei für mich praktisch unmöglich.
ANISTON: Ich kenne haufenweise Leute, die einfach ankommen möchten im Leben. Owen, findest du nicht, dass sich viele Menschen zu sehr auf ein Ziel versteifen?
WILSON: ... und dabei völlig die Gegenwart, das Jetzt vergessen. Ja, so ist es.

Marley und Ich: Mit dem kleinen Labrador Retriever Marley kommt neuer Schwung in das Leben von Jenny (Jennifer Aniston) und John (Owen Wilson)
Marley und Ich: Mit dem Labrador Retriever Marley kommt neuer Schwung in das Leben von Jenny (Jennifer Aniston) und John (Owen Wilson)
(Foto: © PR)





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