Er war überzeugter Single, Lebemann, Womanizer und hat sich immer das vom Leben genommen, worauf er gerade Lust hatte, ob surfen satt oder Abenteuertrip nach Afrika. Doch seit drei Jahren haben sich die Prioritäten im Leben von HollywoodStar Matthew McConaughey, 41, umgekehrt - er hat eine Familie!
Beim Interview im Berliner "Hotel de Rome" anlässlich seines aktuellen Films "Der Mandant" (jetzt im Kino) gibt er Einblicke in sein Leben mit Model Freundin Camila Alves, 29, und den beiden Kindern. Während er sich in den Ledersessel seiner Suite fläzt, gewährt sein hochgerutschtes T-Shirt einen Blick auf seine spektakuläre Bauchmuskulatur. Auch als Familienvater gilt für ihn: Sport muss sein!
Matthew McConaughey und Camila Alves mal ohne Kinder, dafür Arm in Arm auf dem roten Teppich.
(Foto: © Getty Images)
Gibt es bei Ihnen Familienrituale?
Ich liebe es zu kochen! Wir gehen nur alle zwei Monate auswärts essen, sonst kochen wir jeden Tag - für mich eine wichtige Zeit, in der die Familie zusammen kommt. Wir haben einen schönen Garten hinter dem Haus und machen auch gern mal eine Flasche Wein auf. Wenn die Kinder gegessen haben und im Bett sind, kochen wir für uns zwei. Die Küche ist mein Lieblingsraum. Überall in unserem Haus hängen Rezepte, und meine Schwiegermutter macht gern Fotos vom Abendessen. Vielleicht bringen wir ja mal ein Kochbuch raus.
Was können Sie besonders gut?
Ich bin extrem gut darin, aus Kühlschrankresten etwas zu zaubern. Ich nenne das "Mojito" - ich mache aus nichts eine tolle Mahlzeit. Und ein Tipp: Wenn Sie Leute um sieben zum Essen einladen, servieren Sie nicht vor zehn. Dann sind sie wirklich hungrig und schon betrunken. So schmeckt es ihnen auf jeden Fall! (lacht)
Sie führten lange ein sehr lässiges Leben: Yoga am Strand, Surfen, lange Reisen nach Afrika. Wie haben die Kinder Ihr Leben verändert?
Es gibt für mich keine OneWayTickets mehr. Meine Reisen nach Afrika oder Südamerika sind jetzt zeitlich begrenzt, weil ich inzwischen Verantwortung für andere Menschen habe.
Wie sehen diese Reisen aus?
Kein Auto, kein westliches Essen, kein Blackberry, kein eigenes Bett. Meist spreche ich noch nicht mal die Landessprache. Das ist anfangs frustrierend, aber ein tolles Überlebenstraining. Ich höre den Leuten zu, verstehe kein Wort, nehme aber ihren Rhythmus auf - und sie meinen. Wenn der Punkt kommt, an dem ich mich eingelebt habe, ist es Zeit, nach Hause zu fahren. Normalerweise passiert das nach zwei Wochen. Reisen ist die beste Erziehung und viel mehr wert als mein College-Abschluss.
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