Es ist die schönste Metamorphose des Jahres: Emma Watson ist endgültig erwachsen geworden. Das niedliche Entlein hat sich in einen zauberhaften Schwan verwandelt - bejubelt von Hunderten von Fans, die bei der "Harry Potter"-Premiere in London - es war die vorletzte - trotz eisigem Novemberregen stundenlang vor dem Odeon-Kino am Leicester Square bibberten, um ihre Lieblinge live erleben zu können. Als die 20-Jährige mit ihrem federbesetzten schwarzen Minikleid strahlend schön über den Teppich schwebte, erreichte das Kreischen seinen ohrenbetäubenden Höhepunkt.
Emma Watson ist on top -– und zugleich an einem Wendepunkt ihrer Karriere angekommen. Fast zehn Jahre spielte sie in der Zaubererserie die strebsame Hermine Granger. Jetzt kommt mit "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes" der erste Teil des Finales in die Kinos. Teil zwei folgt zwar erst im Sommer 2011, doch die Zukunft hat für die britische Schauspielerin, die mittlerweile Liberal Arts an der Brown University in Rhode Island studiert, bereits begonnen. Das Drama "My Week With Marilyn" ist eine erste schauspielerische Bewährungsprobe. "Sie werden noch viele andere Seiten von mir sehen", sagt Emma Watson gegenüber Gala. Den Neustart betont ein neuer Look: Immer wieder streicht sich Emma Watson während des Interviews im Londoner "Claridge's"-Hotel mit der Hand über den Kopf. Als müsse sie sich versichern, dass die lange Mähne tatsächlich Geschichte ist.









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