Heino
© Getty Images Heino

Heino Gerichtsverfahren verloren

Eine im Jahr 2007 abgesagte Tournee kommt Heino nun teuer zu stehen: Er muss die Kosten dafür, gemeinsam mit seinem Konzertveranstalter, selbst tragen

Heino muss tief in die Tasche greifen: Wie das Landgericht Köln am Montag (30.11.2009) entschied, muss der Volksmusikstar die Kosten für eine abgesagte Tournee vor zwei Jahren gemeinsam mit seinem Konzertveranstalter selber tragen. Der Sänger wollte erwirken, dass seine Ausfallversicherung den Betrag von 3,5 Millionen Euro übernimmt.

Im September 2007 erkrankte Heino an Tinitus und musste aufgrund der Krankheit mehrere Wochen behandelt werden, seine Tournee wurde abgesagt. Als er seine Versicherung in Anspruch nehmen wollte, weigerte sich diese zu zahlen. Die Gesellschaft bezichtigte den 70-Jährigen der arglistigen Täuschung, da er die Fragen in der Gesundheitserklärung nicht wahrheitsgemäß beantwortet habe.

Das Gericht gab der Versicherung recht: Heino hätte verschwiegen, dass er schon seit vielen Jahren an Tinnitus leide. Zudem gab er die Einnahme eines verschreibungspflichtigen Medikaments nicht an.

Nun hat Heino die Möglichkeit, gegen das Urteil in Berufung zu gehen - ob er davon Gebrauch machen wird, ist nicht bekannt.

jan