Heino
© Getty Images Heino

Heino Er verklagt seine Ärztin

Heino verklagt seine Hausärztin: Er will, dass sie für den Schaden seiner ausgefallenen Tournee aufkommt

Der Millionen-Prozess von Schlagerstar Heino geht in die nächste Runde: Im vergangenen Jahr wurde er gemeinsam mit seinem Konzertveranstalter von einem Gericht verurteilt, die Kosten für eine 2007 geplatzte Tournee selbst zu tragen. Ursprünglich wollte er seine Versicherung auf Zahlung der Ausfallsumme von 3,5 Millionen Euro verklagen.

Doch angeblich soll Heino der Versicherung wesentliche Vorkrankheiten wie einen Tinnitus in seiner Gesundheitserklärung verschwiegen haben. "Das ist totaler Quatsch", wettert der Sänger nun laut "Bild"-Zeitung und holt zum Gegenschlag gegen seine Ärztin Dr. Helga Ahrens-Pischel aus: "Wäre das so gewesen, hätte sie mich schon lange vor meinem Zusammenbruch 2007 an einen Facharzt überweisen müssen. Stattdessen hat sie meinen angeblichen Tinnitus mit Schlaftabletten behandelt. Die ganze Sache gehört vor die Ärztekammer!"

Auch Heinos Anwalt Matthias Teichner ist von der Unschuld seines Mandanten überzeugt: "In den Aufzeichnungen der Ärztin finden sich keine Anhaltspunkte, dass bei Heino je die Diagnose Tinnitus gestellt wurde. Eine von uns in Auftrag gegebene gutachterliche Stellungnahme des Chefarztes einer renommierten HNO-Klinik bestätigt, dass Heino nie Tinnitus hatte."

Mit genau diesen Beweisen will Heino nun erneut vor Gericht ziehen und seine Hausärztin auf 3,5 Millionen Euro Schadensersatz klagen.

jgl