Horst Schlämmer
© Getty Images Horst Schlämmer

Hape Kerkeling Republikaner werben unerlaubt mit Horst Schlämmer

Weil die rechten Republikaner mit seiner Figur Horst Schlämmer werben, geht Hape Kerkeling nun juristisch gegen die Partei vor

Wenn Horst Schlämmer Wahlkampf macht, dann selbstverständlich nur für die "HSP" ("Horst Schlämmer Partei"). Doch auch die Republikaner wollen die Popularität von Hapes Kunstfigur Schlämmer nutzen und werben mit ihm in einem aktuellen Wahlspot für ihre Partei.

Deswegen hat Hape Kerkeling sich dazu entschlossen, rechtliche Schritte gegen die Republikaner einzuleiten. Der Entertainer ließ die Partei zuerst durch seinen Anwalt abmahnen, doch darauf folgte keine Reaktion. Das Landgericht Köln untersagte der Partei daraufhin per einstweiliger Verfügung die weitere Ausstrahlung eines Wahlspots unter Bezug auf Schlämmer, wie Kerkelings Anwalt Harro von Have der Nachrichtenagentur "dpa" bestätigte.

Die Republikaner können jedoch nicht verstehen, warum der Comedy-Star Anstoß an der Werbung findet: "Herr Kerkeling sollte sich gut überlegen, ob der von ihm beschrittene Weg nicht kontraproduktiv ist. Derlei Humorlosigkeit passt nicht zu seiner seiner sonst so souveränen Art", erklärten sie in einer Stellungnahme. In dem Fernsehclip sagt Kandidatin Uschi Winkelsett unter anderem: "Nein, mein Name ist nicht Schlämmer. Und ich kandidiere auch nicht für eine Spaßpartei. Politik ist nicht lustig. Aber seine 18 Prozent würden auch uns gut stehen."

"Es ist nun an den Gerichten zu entscheiden", sagte Hape Kerkeling im Interview mit der "Bild"-Zeitung.

jan