
Madonna: Da hilft wohl nur beten
Madonna, die Übermutter des Pop, strebt auch im Leben jenseits der Bühne oft ganz besondere Herausforderungen an. Manchmal in einem Kabbalah-Zentrum, oft in einem Dampf-Yoga-Raum oder im Fitnessstudio, aktuell beim Frauenarzt. Die 51-Jährige will ein Baby. Von ihrem jungen Lover Jesus, 22. Weil Vater werden für den das "größte vorstellbare Abenteuer" wäre. Daheim sitzt sie dann mit Lourdes, 13, Rocco, 9, David und Mercy, beide 4, und strickt Babysocken, man sieht es geradezu vor sich.
Ein ach so guter Freund der Sängerin tratschte diese Information dem britischen Boulevardblatt "Sun" weiter, und hatte auch gleich noch medizinisches Fachwissen parat: "Em weiß natürlich, dass es mit 51 schwieriger wird, auf natürlichem Wege ein Kind zu empfangen. Aber sie ist fit wie eine olympische Athletin und will sich dieser Herausforderung stellen." Wie soll das denn aussehen? Ein Triathlon aus Sprossen, Spritzen, Sport? Die Mutterrolle sei für sie "ihre größte Lebensleistung", sagt der Freund, sagt die "Sun". Und lässt es so aussehen, als ob Kinderkriegen eine Frage von Disziplin und Willensanstrengung sei.
Klingt schon nach Madonna. Die ja ein offenes Problem damit hat, ihr älteres Alter auch so anzunehmen. Stattdessen lieber mal im Kleiderschrank der Tochter wühlt und den Mann gegen ein halb so altes Modell austauscht. Während Altersgenossinnen zur Beckenbodengymnastik gehen, will Madonna also ein Baby austragen. Vielleicht setzt das religiöse Pärchen aber auch ganz auf die Macht von oben. Madonna, Jesus, Baby - gab es da nicht schon mal einen Bestseller? Ein bisschen beten, bitte.
Claudia Fudeus
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