
Thomas Anders: Der russische Bohlen
Wenn das mit dem beruflichen Erfolg nicht so klappt, dann geht man halt ins Ausland: Das wissen nicht nur die arbeitslosen Friseurinnen im Privatfernsehen, sondern auch Thomas Anders. Nachdem Bohlen-Ex Nr. 1 Naddel erfolgreich nach Österreich ausgewildert wurde, will Bohlen-Ex Nr. 2 Thomas Anders jetzt in Russland durchstarten.
Das Land der Zaren ist ja nicht unbedingt als Musik-Mekka bekannt - schließlich sind die bekanntesten Popstars Russlands zwei falsche Lesben. Deutschlands schönste Föhnwelle Anders will das aber ändern und zwar als Juror einer russischen Casting-Show.
Kommt uns irgendwie bekannt vor: Hat nicht sein blonder Gitarrist bei Modern Talking auch mal so etwas gemacht? DSDS oder so hieß das Ganze. Natürlich will der Thomas nicht so fies und gemein sein wie sein Ex-Kollege Dieter Bohlen: "Ich möchte gerecht sein, aber nicht unverschämt", erklärte er der versammelten Weltpresse. Das hätte man von ihm auch nicht anders erwartet, das einzig Unverschämte an Thomas Anders waren ja bisher nur sein Lipgloss und seine Frisur.
Aber warum denn nun Russland? Auch dafür hat der Anders eine Erklärung:"Ich habe in Russland einen unheimlichen Bekanntheitsgrad, ich kann da nicht ohne Bodyguards auf die Straße gehen (...) Ich bin zum Beispiel der einzige Künstler weltweit, der es geschafft hat, zehnmal im Kreml aufzutreten." Ja lieber Thomas Anders, da fragt man sich eigentlich nur eins: Warum bist du dann noch hier?
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