Franjo Pooth
© Getty Images Franjo Pooth

Franjo Pooth Geldstrafe und Bewährung

Ein Jahr nachdem Franjo Pooth mit seiner Firma "Maxfield" pleite ging, wurde er vom Amtsgericht Düsseldorf verurteilt

Franjo Pooth wurde heute vom Amtsgericht Düsseldorf wegen Bestechung, Untreue und Insolvenzverschleppung zu 100.000 Euro Geldstrafe und einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt. Die Staatsanwaltschaft warf Veronas Ehemann vor, dem Vorstand der Stadtsparkasse Düsseldorf mit teuren Geschenken bestochen zu haben. Außerdem soll der 40-Jährige einem britischen Handelsvertreter 20.000 Euro gegeben haben, damit dieser seine Produkte in England bevorzugt anbietet. Dieses Vorgehen wurde als Bestechung gewertet.

Weiterhin wurde Franjo Pooth vorgeworfen, dass private Ausgaben über das Geschäftskonto der Firma "Maxfield" abgerechnet wurden und dass er fahrlässige Insolvenzverschleppung betrieben habe. Bereits Ende 2007 war "Maxfield" laut der Richter insolvenzreif. Doch anstatt die Insolvenz innerhalb von drei Wochen zu melden, tat Franjo Pooth dies erst im Januar 2008.

Gegenüber "Bild.de" ließ sein Anwalt verlauten: "Das Ergebnis ist realistisch, aber für Herrn Pooth kein Grund, vor Freude in die Luft zu springen. Ziel war es, einen öffentlichen Prozess zu vermeiden. Dieses Ziel haben wir erreicht. Insgesamt ist es ein Ergebnis, mit dem wir gut leben können." Das Gericht erwartet von Franjo Pooth, dass er das Urteil als Warnung versteht und sich künftig straffrei verhalten wird.

jan