Franjo Pooth
© Getty Images Franjo Pooth

Franjo Pooth Dreister Erpresser wollte sein Geld

Franjo Pooth wurde Opfer eines Erpressers: Der stellte unverschämte Forderungen an den Unternehmer

Nach dem Wirbel um die Insolvenz seiner Firma "Maxfield" dürften sich Franjo Pooth und Verona darüber freuen, dass endlich ein wenig Ruhe eingekehrt ist. Gemeinsam stand das Paar die schwere Zeit durch. Jetzt sorgte ein Erpresser für erneute Aufregung im Hause Pooth: Wie die "Bild" schreibt, behauptete der 24-jährige Pavel K. Unterlagen über angebliche Schwarzgeldkonten von Franjo Pooth zu besitzen. Er gab sich als russischer Detektiv aus, der dafür sorgen könne, dass die Konten, die ohne Franjos Wissen angelegt wurden, wieder gelöscht würden. Der Anruf des Erpressers erfolgte gestern (30. Juni) Vormittag.

Franjo Pooths Anwalt Benedikt Pauka schaltete die Polizei ein und verabredete sich mit dem Erpresser. Zivilfahnder beobachteten das Treffen der beiden. Pavel K. schlug Pauka einen Deal vor: Gegen eine Summe von 30.000 bis 60.000 Euro würde er die Konten verschwinden lassen. Auf die Frage, was geschähe, wenn Franjo nicht zahlen würde, antwortete er: "Dann wird es unangenehm für Herrn Pooth."

Die Polizeibeamten hörten alles mit. In einem späteren Verhör gestand der Erpresser alles. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf bestätigte die Festnahme eines Verdächtigen wegen "Urkundenfälschung und versuchten Betruges". Franjo Pooth äußerte sich zwar nicht selbst, ließ aber durch seinen Anwalt ausrichten, dass er sehr erleichtert wäre.

jan