Eva Herman
© Getty Images Eva Herman

Eva Herman Sieg vor Gericht

Eva Herman hat gewonnen: Der "Axel-Springer"-Verlag darf die Moderatorin nicht mehr falsch zitieren, wie das Oberlandesgericht entschied

Der "Axel-Springer"-Verlag darf Eva Herman nicht mehr falsch zitieren: So entschied das Oberlandesgericht Köln am Dienstag (28. Juli 2009). Das Medienhaus behauptete, die Moderatorin habe "den Nationalsozialismus in Teilen gutgeheißen".

Das Gericht legte nun fest, dass ihr die Äußerungen in den Mund gelegt worden seien und die Zitate nicht ihren tatsächlichen Äußerungen entsprachen. Es habe sich um "eine Interpretation" ihrer bei einer Pressekonferenz gemachten "mehrdeutigen Äußerung" gehandelt.

Zudem seien durch einen Bericht im "Hamburger Abendblatt" ihre Persönlichkeitsrechte massiv verletzt worden. Auch ihre berufliche und private Existenz seien erheblich beeinträchtigt worden. Die "Axel Springer AG" muss nun eine Entschädigung von 25 000 Euro an Eva Herman zahlen.

jan