Annemarie Eilfeld
© RTL Annemarie Eilfeld

DSDS - Annemarie Eilfeld Zeit für einen Kurswechsel

Kaum ein Tag vergeht, an dem "DSDS"-Kandidatin Annemarie Eilfeld keine Schlagzeilen macht

Grafikelement - Aufgeschnappt
© FreitextGrafikelement - Aufgeschnappt

"Die Buh-Manns von nebenan" titelte "Bild am Sonntag" - in Anspielung auf die Unbeliebtheit von "DSDS"-Kandidatin Annemarie Eilfeld und ihrer Familie. Die einwöchige Pause von "Deutschland sucht den Superstar" nutzte die 18-Jährige Annemarie um sich von dem Show-Stress bei ihren Eltern zu erholen, wie so viele andere Kandidaten auch.

Nur luden die anderen Teilnehmer nicht die "Bild"-Reporter zum Kaffeklatsch ein. Und machten halbnackt Fotos in besagter Zeitung. Zwar inszenierte Paradiesvogel Benny Kiekhäben seine Homosexualität in dem Boulevard-Blatt mit schrägen Fotos, nur hat man bei Annemarie das Gefühl, dass da irgendetwas aus dem Ruder läuft.

In der "Bild" stellten sich die "Buh-Manns" nun vor. Mutter Eilfeld erzählte, dass sie ihre Tochter bei den ersten Buhrufen am liebsten von der Bühne ziehen wollte. Und Vater Eilfeld gab zu Protokoll, er habe gelesen, dass Dieter Bohlens "bittere Abneigung gegenüber Ossis bekannt sei." Auf ihre erotischen Fotos angesprochen sagt Annemarie: "Ich bin jetzt offiziell eine DDR-FKK-Schlampe." Irgendwann muss sie einmal gehört haben, dass Zeitungsartikel die Bekanntheit steigern und dass man damit das Interesse der Öffentlichkeit auf sich lenken kann.

Nur hat ihr leider keiner erzählt, dass sich das Ganze auch irgendwann verselbstständigen kann. Und dass es Reportern egal ist, ob sich eine Kandidatin von "Deutschland sucht den Superstar" komplett lächerlich macht. Sicherlich wäre Annemarie besser beraten, wenn sie eine Kurswechsel vornehmen würde und ihre Kraft in Gesangstraining statt in Interviews und Homestories investieren würde. Am kommenden Sonnabend schlägt erneut die Stunde der Wahrheit und Annemarie muss bei "DSDS" beweisen, dass sie noch etwas anderes beherrscht als die Schlagzeilen.

jan