Dieter Althaus Rücktritt nach der Wahlschlappe

Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus ist zurückgetreten. Er zieht damit die Konsequenz aus dem Wahldebakel des vergangenen Wochenendes

Dieter Althaus ist mit sofortiger Wirkung sowohl von seinem Amt als Ministerpräsident in Thüringen als auch als CDU-Chef zurückgetreten.

Damit zog er die Konsequenz aus dem Wahldebakel vom vergangenen Wochenende, bei dem die CDU in Thüringen von 43 Prozent (Landtagswahl 2004) auf 31,2 Prozent gefallen war. Damit hatte die CDU nach zehn Jahren ihre absolute Mehrheit verloren. Die SPD, ebenso wie die Linke, legten zu, die SPD erklärte sich nach der Wahl zu einer Koalition mit der CDU bereit, allerdings unter der Voraussetzung, Dieter Althaus trete zurück.

Das hat er nun heute in Erfurt getan: "Mit sofortiger Wirkung trete ich als Ministerpräsident des Freistaats Thüringen und als Landesvorsitzender der CDU Thüringen zurück," so Dieter Althaus.

Dieter Althaus war während des Wahlkampfes in die Schlagzeilen geraten, da ihm vorgeworfen wurde, er würde seinen schweren Skiunfall vom diesjährigen Neujahrstag, bei dem eine Frau starb und er selbst schwer verletzt wurde, für den Wahlkampf nutzen.

cqu