„DSDS“ Ruhrpott-UlknudelParty machen alleine reicht Dieter Bohlen und Co. nicht
„DSDS“-Kandidaten müssen einiges auf dem Kasten haben, wenn sie vor Juror Dieter Bohlen (58) bestehen wollen. Christopher Friese (24) dachte sich, dass er Bohlen auch mit etwas anderem überzeugen kann: Party machen!
Das muss sich erst mal einer trauen. Der Gladbecker Christopher Friese legte in der am 12. Januar ausgestrahlten Ausgabe von „Deutschland sucht den Superstar“ einen denkwürdigen Auftritt vor der „DSDS“-Jury hin, die aus Pop-Titan Dieter Bohlen, den „Tokio Hotel“-Zwillingen Tom und Bill Kaulitz (23) sowie dem Frontsänger von „Culcha Candela“, Mateo (33), besteht. Schon als Christopher Friese mit riesigem Sombrero und Blumenkette die Treppe herunterstolzierte, schwante der Jury, dass hier wahrscheinlich nicht der nächste Xavier Naidoo auftreten würde.
Immerhin sorgte der 24-Jährige für große Augen bei den Musik-Profis. Weniger wegen seines Talents, sondern eher für die Dreistigkeit, mit der die Ruhrpott-Ulknudel in die Sendung polterte. Und wegen der „500 Frauen“, mit denen er schon geschlafen haben will. Bohlen schenkte der Behauptung wenig Glauben und konterte gewohnt boshaft: „Männer wie du werden auf dem Ballermann nicht mal mehr genommen“.
Friese ließ sich davon nicht beeindrucken und zog seine vorbereiteten Nummern schreiend und hüpfend durch. Den Text von Wolfgang Petrys „Wahnsinn“ veränderte der junge Mann ein bisschen: „Zum Dieter jedes Jahr / und das will ich weil, / der Dieter ist so geil! Wahnsinn!“. Am Ende warf sich Christopher Friese vor dem Jury-Pult huldvoll auf den Boden. Genützt hat es nix: „Party machen, das kannst du, aber singen ist nicht dein Ding. Viermal Nein!“, lautete das Urteil von Dieter Bohlen und der Jury. Mit Partykompetenz lassen sich die Herzen der „DSDS“-Jury also nicht erweichen.