Conrad Murray Jackson-Arzt wird Freitag angeklagt

Conrad Murray war dabei, als Michael Jackson starb. Er hatte seinen Patienten außerdem narkotisiert. Nun wird ihm der Prozess gemacht

Die Staatsanwaltschaft will Anklage gegen den früheren Leibarzt von Michael Jackson, Conrad Murray, erheben. Der Kardiologe steht immer noch im Mittelpunkt der Ermittlungen um den Tod des 50-Jährigen Popstars im vergangenen Sommer. "Tmz.com" berichtet unter Berufung auf eine Quelle aus Justizkreisen, dass die Anklageschrift bereits geschrieben sei, dem Arzt werde "involuntary manslaughter" (ähnlich der deutschen fahrlässigen Tötung) vorgeworfen.

Murray war im Haus und in der Nähe von Michael Jackson, als dieser am 25. Juni 2009 an einer Überdosis Betäubungsmittel starb. Der Arzt hat schon vor Monaten zugegeben, dem Musiker vorher ein Narkosemittel verabreicht zu haben. Allerdings beharrt er darauf, dass nichts, was er Jackson gespritzt habe, den Tod des Stars habe herbeiführen können.

Auf fahrlässige Tötung steht in Kalifornien eine Strafe von bis zu vier Jahren. Am Freitag Morgen soll die Anklageerhebung vor dem Airport Court in L.A., Division 144, stattfinden, berichtet TMZ.com weiter. Murray selbst habe sich mit einem Team von Anwälten beraten und werde sich am Freitag Morgen selbst bei der Polizei stellen, registriert werden und dann zum Gerichtsgebäude gebracht werden.

cfu