Christoph Schlingensief
© Getty Images Christoph Schlingensief

C. Schlingensief Stehaufmännchen

Der krebskranke Regisseur Christoph Schlingensief befindet sich nach seiner Chemotherapie auf dem Wege der Besserung

Grafikelement - Aufgeschnappt
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Der an Krebs erkrankte Christoph Schlingensief gibt nicht auf. Nach seiner Chemotherapie sei er nun auf dem Wege der Besserung, erzählte der Regisseur in einem Interview mit dem Magazin "Stern".

Noch leidet er zwar unter den Nebenwirkungen der Tabletten, aber er zeigt sich optimistisch: "Das kann man aber verkraften. Es gibt Patienten, denen es tausendmal schlechter geht als mir." Trotzdem gäbe es auch Tiefschläge: "Jede Woche gibt es einen Zusammenbruch. Da kommen alle Ängste wieder hoch. Als wäre man gefangen. Kein Ausgang, kein Funken Zuversicht. Und diese wahnsinnige Traurigkeit, warum das passieren musste", sagte Schlingensief im Interview. Nach der Lungenkrebs-Diagnose Anfang 2008 wurde Christoph Schlingensief die halbe Lunge entfernt.

Der Jubel der Zuschauer nach der Premiere seines neuen Stückes "Mea Culpa" am Wiener Burgtheater habe ihm sehr viel Kraft gegeben: "Es ist toll, nur in glückliche Gesichter zu gucken. Das gibt Kraft. Man braucht das Gefühl, geliebt und gebraucht zu werden", sagte Christoph Schlingensief.

jan