Barack Obama Sympathischer Patzer

Als erster amtierender US-Präsident stattete Barack Obama dem Talkmaster Jay Leno einen Besuch ab

Barack Obama
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Die Anwesenheit von Barack Obama brachte selbst den alten Late-Night-Hasen Jay Leno ins Schwitzen, zumindest in den ersten Minuten: Nervös tippelte Leno von einem Fuß auf den anderen und scherzte: "Hoffentlich guckt meine Lehrerin zu, das ist ziemlich cool."

Auf seinem Sofa nahm erstmalig ein amtierender US-Präsident Platz. Und in dem Punkt unterschied sich Obama nicht von den Stars: Auch er machte Werbung - für sein Konjunkturpaket. Allerdings auf eine äußerst smarte Art und Weise. Gut gelaunt und smart wie immer, bat er die amerikanische Bevölkerung um Geduld: "Wir haben eine Weile gebraucht, um in diesen Schlamassel zu geraten. Wir werden eine Weile brauchen, um da wieder herauszukommen", bezog sich Obama auf die Finanzkrise.

Und der Präsident gewährte auch einen kleinen Einblick in sein Privatleben: So erzählte er, dass sich seine Töchter Malia und Sasha schon sehr auf den von ihm versprochenen Hund freuen würden: "Ich denke die Mädchen werden viel Freude mit ihm haben - ich werde viel Spaß mit ihm haben. Man sagt, wenn du in Washington einen Freund haben willst, besorg dir einen Hund."

Zum Ende hin sprach Jay Leno mit dem passionierten Basketballer über Obamas ungeliebtesten Sport – im Vorwahlkampf hatte sich der 47-Jährige beim Bowlen blamiert. Daraufhin die politisch unkorrekte Antwort des Präsidenten: Er habe fleißig trainiert, aber er sei immer noch ziemlich schlecht, "wie bei der Behinderten-Olympiade oder so."

Doch dieser Fauxpas machte den sonst so perfekten Barack Obama nur noch ein wenig sympathischer, als er ohnehin schon ist.