Bushido, der sonst so coole Rapper mit den harten Songtexten, wird ganz weich, wenn er von der Krebserkrankung seiner Mutter spricht. Im "Bunte"-Interview redet der Musiker erstmals über die für ihn so schwere Zeit, in der er an starken Depressionen litt. Sogar seine Tour musste er absagen: "Meine Psyche war wirklich im Eimer. Damals kannte ich auch meine Freundin noch nicht, ich war also total allein." Stundenlang habe er einfach auf dem Boden seines Zimmers gesessen, starrte durch das offene Fenster in den Himmel und redete mit Gott.

"Ich war am Ende, hatte genug von diesem Leben, aber in meinem Glauben ist ein Selbstmord ein One-Way-Ticket zur Hölle", so Bushido. Deswegen entschied er sich gegen den Freitod.

Erst durch die Rückkehr zur Musik fand er den Weg zurück ins Leben gefunden, kurz danach lernte der Rapper dann seine Freundin kennen. "Seither bin ich psychisch stabil. Meiner Mutter geht es auch wieder gut", sagt Bushido im Interview.

jan




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