Ein bisschen J.Lo, ein bisschen Britney: Shakiras Musik pendelt zwischen arabischen Klängen und Popmelodien, sie zwischen unschuldigem Mädchen und sexy Lolita
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Das sollte man über Shakira wissen:
Ihr Name bedeutet im Arabischen "die Dankbare". Und dankbar kann Shakira bei so einer Traumkarriere auch wirklich sein. 1977 wurde Shakira Isabel Mebarak Ripoll in Barranquilla, Kolumbien geboren. Bereits im zarten Alter von acht Jahren komponierte und schrieb die kleine Shakira eigene Songs, die sie im Kreis der Familie zum Besten gab. Mit 13 Jahren lernte sie durch ihre Eltern einen Sony-Manager kennen. Kurzerhand sang und tanzte sie ihm in einem Hotelflur vor und kam so zu ihrem ersten Plattenvertrag.
Zwei mäßig erfolgreiche Alben später, entschloss sich Shakira, erst einmal eine Pause von dem Musikgeschäft zu nehmen und spielte stattdessen 1994 in der kolumbianischen Soap "El Oasis" mit. Mit 15 Jahren beendete sie die Highschool und widmete sich wieder ganz ihrer großen Leidenschaft, der Musik. Mit dem Album "Piez Descalzos" eroberte sie in ganz Lateinamerika.
Doch der erhoffte internationale Erfolg blieb aus. Man riet ihr zu einem Imagewechsel und zu englischsprachigen Liedtexten. Also büffelte Shakira, die fließend Spanisch und Portugiesisch spricht, englische Vokabeln und bekam beim Schreiben Unterstützung von dem Musikproduzenten Emilio Estefan und dessen Frau Gloria. Doch die englischen Texte brachten Schwierigkeiten mit sich, wie Shakira selber zugibt: "Es ist kein Problem, auf Englisch eine Pizza zu bestellen oder einem Anwalt Anweisungen zu geben. Aber ein Liebeslied in einer erlernten Sprache zu schreiben, ist ein schwieriger Job."
Trotzdem wurde "Whenever, Wherever" ein Welthit und Shakira über Nacht zu einem internationalen Superstar. Seit 2001 ist sie ständig unterwegs, nimmt weitere Alben auf oder tourt durch die Konzerthallen der Welt. Ihre Wurzeln hat sie jedoch nie vergessen und so gründete sie die "Fundación Pies Descalzos", eine Stiftung, mit der sie kolumbianische Kinder unterstützt. Zudem wurde sie 2003 zur Botschafterin von UNICEF ernannt.
Wenn Shakira auf der Bühne steht, kann man sich kaum vorstellen, dass die Sängerin streng katholisch ist und als Kind eine Klosterschule besucht hat. Denn auf der Bühne lässt sie ihrer Leidenschaft für Musik und Tanz freien Lauf, schüttelt die langen Haare und kreist ihre Hüften zur Musik. Der kolumbianische Literatur-Nobelpreisträger Gabriel García Márquez wurde so zu einem ihrer größten Fans. Begeistert schwärmt er von ihr: "Shakiras Musik hat eine persönliche Note, die keiner anderen gleicht. Niemand kann singen und tanzen wie sie - mit solch unschuldiger Sinnlichkeit, die ihre eigene Erfindung zu sein scheint."
Autorin: Anne-Lena Jaschinski
Klatsch und Tratsch
Shakira soll im Bollywoodfilm "OM Shanti OM" mitspielen. Ihre Choreographin Farah Khan ist nämlich auch Regisseurin und war von den Hüftschwüngen der Latina-Queen so begeistert, dass sie die Sängerin darum bat, in dem Film aufzutreten
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