Künstlername

Milla Jovovich

Vorname(n) Milica Natasha
Geboren 17.12.1975
Geburtsort Kiew / Ukraine
Partner Paul W.S. Anderson
Grösse 1,73 m
Sternzeichen Schütze
Uservote A-Star
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Milla Jovovich wollte sich nie festlegen und beweist sich als absolutes Multitalent

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Das sollte man über Milla Jovovich wissen:

Auch wenn Milica Natasha Jovovich im Frühling 2007 schon wieder als perfekte Schönheit von den Plakaten für die spanische Modefirma Mango strahlt: "Nur" Model ist das Multitalent mit den kristallklaren Augen längst nicht mehr. Sie entwirft romantisch-verspielte Mode für ihr erfolgreiches Label Jovovich Hawk, überzeugte im Kino als "Johanna von Orleans" genauso wie als durchtrainierte Alien-Killerin und würde auch nicht verhungern, wenn sie nur mit Singen ihr Geld verdienen müsste. Ach ja, eine der schönsten Frauen ist sie ja auch noch.

Alles klar, noch so eine, die der liebe Gott ein bisschen mehr als andere bedacht hat, möchte man etwas missgünstig anmerken. Doch für die Powerfrau Milla Jovovich galt einfach nur schon immer: "Geht nicht? Gibt's nicht." Auch wenn sie früher alles andere als ein Energiebündel war: Ihre halbe Kindheit verbrachte sie in Krankenhäusern. Mit zwei Jahren wäre sie in einem davon fast an Meningitis gestorben, hätten ihre Eltern sie nicht vom Land in ein besseres Krankenhaus in Moskau geschmuggelt.

Mutter Galina Loginova, eine bekannte russische Schauspielerin, und ihr Vater, der serbische Arzt Bogic Jovovic, wanderten mit ihr nach Kalifornien aus, als Milla fünf Jahre als war. Früh ermuntert, Schauspielunterricht zu nehmen, wurde die Schultheaterbühne eine Fluchtwelt für die zarte Milla. Denn für eine unbeschwerte Kindheit war es nicht gerade von Vorteil, russisches Einwandererkind in den USA zu sein - schließlich herrschte noch der Kalte Krieg und die Ukraine war noch nicht unabhängig: "In der Schule war ich einsam. Schon wegen meines Namens. Die anderen Kinder nannten mich Kommunistin oder Nazi, das war für die das gleiche. Und ich sah viel älter aus, als ich eigentlich war. Die anderen hatten immer etwas Angst vor mir."

Das mit dem "älter aussehen" hatte aber auch so seine Vorteile, zum Beispiel, wenn einem Starfotograf Richard Avedon über den Weg läuft. Milla wurde für eine Kampagne als eine von "Revlons Unvergesslichsten Frauen" abgelichtet. Mit Lippenstift und wohl gemerkt zarten elf Jahren, was eine heftige öffentliche Debatte um Kinderfotomodelle auslöste. Milla behauptet heute felsenfest, dass ihr die frühen Erfahrungen hinter der Kamera nicht geschadet hätten, ganz im Gegenteil. Vielleicht, weil sie kurz darauf als Model und Schauspielerin an die 4000 US-Dollar Tagesgage einstrich, auch wenn die Fortsetzung des schwülstigen Teenie-Softerotik-Streifens "Rückkehr zur blauen Lagune" es nicht unbedingt zum Filmklassiker schaffte.

Karrierehöhepunkt war ganz klar 1997 "Das Fünfte Element". Milla wurde mit feuerroten Haaren als Außerirdische Leeloo Minai Lekatariba-Lamina-Tchai Ekbat De Sebat (Spitzname Leeloo) zu den Menschen gesandt, dabei das fünfte Element, also die Liebe, im Gepäck. Die Liebe zu Regisseur Luc Besson hielt dagegen nicht so lang wie ihr Erfolg. Aber seit Regisseur Paul W.S. Anderson sie als sexy Monsterjägerin in "Resident Evil" 2002 so cool in Szene setzte, darf er ihr auch privat das Frühstück ans Bett bringen. Die beiden werden wohl noch den einen oder anderen Actionfilm zusammen drehen, denn Milla liebt sich als Hau-drauf-Heroine auf der Leinwand. Und nicht nur da - typische Interviewfrage an sie: "Sehen Sie sich gern als taffe Frau mit Sex-Appeal dargestellt?" - schlagfertige Antwort mit kokett gelupfter linker Augenbraue "Was heißt denn hier dargestellt? Genau das bin ich doch!"

Autor: Roland Rödermund



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